Buttersäure gegen Wühlmäuse

Buttersäure, auch Butansäure genannt, ist ein effektives Mittel zur Bekämpfung der Wühlmäuse über Geruchsbildung. Buttersäure ist eine einfache Fettsäure, die einen unerträglichen Gestank verbreitet. Selbst für Menschen ist der Geruch äußerst unangenehm, da er dem Geruch von ranziger Butter ähnelt. Daher stammt auch der Name Buttersäure. Oftmals liest man auch von dem Vergleich, Buttersäure würde riechen wie Erbrochenes.

Und da Wühlmäuse einen wesentlich ausgeprägteren Geruchssinn haben als wir Menschen, wird der Geruch unerträglich für die kleinen Tiere. Die Flüssigkeit ist farblos und reagiert mit Wasser und Sauerstoff. Im Fall der Schädlingsbekämpfung entfaltet die Buttersäure ihre Wirkung in Kombination mit der Bodenfeuchtigkeit der Erde. Wühlmäuse Buttersäure ist nicht in Apotheken erhältlich, durchaus aber ohne Probleme im Internethandel.

Was muss beim Umgang mit Buttersäure beachtet werden?

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Buttersäure bietet die besten Eigenschaften für das Vertreiben von Wühlmäusen.

Beim Verwenden der Buttersäure zur Bekämpfung von Wühlmäusen sollte ein Handschutz getragen werden. Die Anwendung sollte gewissenhaft und sorgfältig von statten gehen. Schon kleine Mengen auf der Kleidung oder sogar auf der Haut sorgen dafür, dass ein unangenehmer Geruch verströmt wird. Die Kleider können danach getrost in den Müll wandern – der Geruch ist sehr schwer wieder zu entfernen. Auch eine gründliche Körperpflege ist nötig, sollte etwas an die Haut gelangt sein.

Bei der Lagerung sollten Sie darauf Acht geben, dass die Buttersäure im originalen Behälter bleibt und dieser luftdicht verschlossen wird. Das verhindert, dass der Geruch entweicht. Zudem sollte Buttersäure immer an gut belüfteten Orten aufbewahrt werden. So vermeiden Sie die Gefahr, nach hinten umzukippen, wenn Sie den Lagerraum der Buttersäure betreten. Außerdem beugt es eventuellen Reaktionen der Ausdünstungen mit umliegenden Stoffen vor.

Wie wird die Buttersäure richtig angewendet?

Folgende Dinge werden benötigt:

  • Gartenhandschuhe oder Schutzhandschuhe
  • Mehrere Tücher, Küchentücher, alte Lappen oder ähnliches
  • Hoch konzentrierte Buttersäure
  • Schaufel

Die hoch konzentrierte Buttersäure wird auf einem Tuch, alten Lappen oder Küchentüchern verteilt. Diese Tücher werden in die Ausgänge der Gangsysteme gelegt, damit die Wühlmäuse nicht in andere Gänge ausweichen können. Durch das sorgfältige Verteilen der in Buttersäure getränkten Tücher wird eine Art Duftbarriere geschaffen und die Gerüche breiten sich gleichmäßig aus. Die Maus wird dadurch zwangsweise aus dem Garten vertrieben. Das Gute an der Sache ist, dass Wühlmäuse über ein sehr gut ausgeprägtes Erinnerungsvermögen verfügen. Das heißt, sie prägen sich die unerträglichen Gerüche an diesem Ort genau ein und bleiben diesem intuitiv fern.

Vorteile

  • Erfahrungsberichte und Beiträge sprechen für die Effektivität dieser Methode
  • Schon geringe Mengen genügen, damit die Wühlmäuse den Geruch wahrnehmen
  • Vertreibt die Tiere durch Geruch, tötet sie aber nicht
  • Besonders gut auch bei großen Rasenflächen und Gärten
  • Nachhaltige Wirkung

Nachteile

  • Sowohl bei der Handhabung als auch bei der Lagerung der Buttersäure muss sorgfältig vorgegangen werden

Bei richtiger Anwendung ist Buttersäure das Mittel gegen die kleinen Wühler im Garten. Wer vor dem intensiven Geruch zurückschreckt, kann auch Karbid ausprobieren.

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