Verschiedene Methoden

Für die Wühlmausbekämpfung haben Sie verschiedene Möglichkeiten, die von Hausmitteln über Fallen bis hin zu Giften und Gasen reichen. Im Folgenden möchten wir Ihnen die möglichen Optionen detailliert vorstellen.

Hausmittel zur Wühlmausbekämpfung

Es gibt eine ganze Menge an Hausmitteln, die zur Bekämpfung von Wühlmäusen eingesetzt werden können. Diese Hausmittel beziehen sich vor allem auf die Bekämpfung durch Geräusche oder Gerüche. Genau wie die verschiedenen Anwender variieren die Hausmittel stark in ihrer Wirksamkeit und Praktikabilität.

Bekämpfung durch Geruchsbildung

sud

Ein Sud aus Holunderblüten oder Thujazweigen kann die Mäuse vertreiben.

Da Wühlmäuse sehr geruchsempfindlich sind, können Sie versuchen, die Tiere durch fremde Gerüche zu vertreiben. Bei den Hausmitteln werden hierbei Hundehaare, Lebensbaum-Sud, Kaiserkronen-Zwiebeln und andere geruchsbildende Dinge aufgeführt, die helfen sollen. Gerüche, die Wühlmäuse angeblich vertreiben sollen auch von bestimmten Pflanzensorten, wie Fichten- und Holunderzweigen, Walnussblättern, Kampfer und Thujazweigen ausgeströmt werden. Bei diesen Methoden scheinen jedoch auch die individuellen Vorlieben der Maus eine Rolle zu spielen: Manche lassen sich von bestimmten Gerüchen nicht betören, andere durchaus.

Bekämpfung durch Geräuschbildung

Wühlmäuse gelten außerdem als geräuschempfindlich. Es liegt quasi auf der Hand, dass die Tiere somit auch durch Geräuschbelästigung vertrieben werden könnten. So gibt es Tipps, die Wühlmäuse mit mechanischen, tickenden Weckern in einer Blechdose im Boden zu vertreiben. Auch rotierende Gegenstände mit Schraubenmuttern, Murmeln und ähnlichem sollen die Plagegeister verschrecken.

Bekämpfung durch natürliche Feinde

Auch die Förderung von den natürlichen Feinden der Wühlmäuse gehört zu einem der meistgeratenen Hausmittel. Das können sowohl Hunde als auch motivierte Katzen sein. Junge Katzen können eine kleine Anzahl an Mäusen durchaus bekämpfen. Bei einer Plage wird wohl selbst die motivierteste Katze der Situation nicht mehr Herr. Bei Hunden könnte die Gefahr bestehen, dass sie den gesamten Garten umgraben, auf ihrer Suche nach den Mäusen. Wenn Sie ländlich wohnen, können Sie auch Greifvögel anlocken. Das geht beispielsweise mit Holzstangen und kurzem Querriegel, die als Jagdansitz für Mäusebussard und Co. dienen sollen. Mauswiesel lassen sich anlocken, wenn Sie verwilderte Ecken mit Holz oder Steinen in Ihrem Garten einrichten. Ein weiterer natürlicher und auch effizienter Feind, der durchaus auch in Wohngebiete kommt, ist der Fuchs.

Vorteile der Hausmittel

  • Günstig, keine hohen Anschaffungskosten
  • Auf Mittel der Natur zurückgreifen
  • Tierschutzgerecht
  • Tiere werden nicht getötet

Nachteile der Hausmittel

  • Nicht zuverlässig
  • Nicht wissenschaftlich bewiesen, dass es hilft
  • In den meisten Fällen zeigen Hausmittel keine Wirkung
  • Zeitaufwendig, alles auszuprobieren: in der Zeit könnten sich die Wühlmäuse vermehren

Schaffen es die Hausmittel nicht, die Wühlmaus zu vergrämen, können Sie auch zu Mitteln wie Buttersäure oder Karbid greifen.